Für eine erste Einordnung benötigen Sie noch kein fertiges Briefing. Entscheidend ist, dass wir verstehen, was sich verändern soll, wie die Ausgangslage aussieht und welche Rahmenbedingungen bereits bekannt sind. Die ausführlichere Einordnung erfolgt über die Projektanfrage. Sie ersetzt keine vollständige Strategie, sondern hilft dabei zu bestimmen, ob UXphoria zur Aufgabe passt und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.


Die fünf Phasen beschreiben eine gemeinsame Arbeitslogik, kein starres Leistungspaket.
Eine Landingpage benötigt weniger Architektur als ein umfangreiches Content-System. Ein Branding-Projekt kann andere Schwerpunkte setzen als eine Web App. Ein UI/UX-Projekt kann mit einem freigegebenen Prototyp oder einer Designübergabe enden, ohne dass UXphoria die technische Entwicklung übernimmt.
Die einzelnen Phasen können deshalb unterschiedlich tief gehen. Wichtig ist, die für den vereinbarten Auftrag notwendigen Fragen zu klären und die relevanten Arbeitsschritte sauber abzuschließen.

Phase 1
Verstehen und ausrichten
Am Anfang bringen wir Aufgabe, Ziel und vorhandenes Wissen zusammen.
Wir prüfen relevante Materialien und bestehende Systeme, klären Zielgruppen oder Nutzerfragen und unterscheiden bestätigte Fakten von Annahmen. Fehlen wichtige Informationen, halten wir offene Punkte fest, bevor daraus Gestaltung oder Produktion entsteht.
Mögliche Ergebnisse sind zum Beispiel ein Projektbrief, priorisierte Fragestellungen, eine Abgrenzung des Leistungsumfangs oder eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage.
Phase 2
Strukturieren

Bevor gestaltet wird, ordnen wir die Informationen und Beziehungen, auf denen das Ergebnis aufbauen soll.
Was strukturiert wird, richtet sich nach der Aufgabe: bei Websites etwa Seiten und Inhalte, bei digitalen Produkten Aufgaben und Zustände, bei Branding-Projekten Botschaften und Anwendungen.
Mögliche Ergebnisse sind beispielsweise Sitemaps, Userflows, Wireframes, Strukturmodelle oder erste Prototypen.
Nicht jedes Projekt braucht dieselben Zwischenergebnisse. Entscheidend ist, dass die spätere Gestaltung auf nachvollziehbaren Entscheidungen aufbaut.
Phase 3
Entwerfen
Jetzt wird die zuvor entwickelte Struktur sichtbar und nutzbar.
Typografie, Farbe, Bildsprache, Layout, Komponenten und Interaktionen werden im Zusammenhang mit Inhalt, Marke und Nutzung entwickelt. Bei digitalen Oberflächen werden auch Prioritäten für unterschiedliche Bildschirmgrößen und relevante Zustände berücksichtigt.
Die Gestaltung wird an der vereinbarten Aufgabe beurteilt, nicht nur daran, ob eine einzelne Ansicht gefällt.
Mögliche Ergebnisse sind zentrale Seiten oder Screens, Komponenten, Anwendungsbeispiele oder ein klickbarer Prototyp.
Phase 4
Umsetzen

Die Gestaltung wird in die reale Anwendung übertragen oder so vorbereitet, dass ein anderes Team zuverlässig weiterarbeiten kann.
Die technische Umsetzung kann bei UXphoria liegen, durch spezialisierte Entwicklungspartner erfolgen oder von einem bestehenden internen Team übernommen werden.
Übernimmt UXphoria die Implementierung, kann der vereinbarte Leistungsumfang zum Beispiel Framer-, Shopify- oder CMS-Arbeit, responsive Komponenten, Content-Einpflege oder ausgewählte Integrationen umfassen.
Entwickelt ein anderes Team, konzentriert sich die Übergabe auf die benötigten Designs, Komponenten, Zustände, Spezifikationen und offenen Entscheidungen.
Technische Umsetzung, Integrationen und Plattformverantwortung sind nur in dem Umfang Teil des Projekts, in dem sie ausdrücklich vereinbart wurden.
Phase 5
Prüfen und übergeben

Qualitätssicherung ist mehr als eine letzte Sichtprüfung. Der Projektstand wird gegen die Entscheidungen und Anforderungen geprüft, die für den jeweiligen Auftrag vereinbart wurden.
Bei einem Webprojekt können dazu beispielsweise responsives Verhalten, Inhalte, Links, Formulare, Medien oder technische Metadaten gehören. Bei einem Designprojekt können Konsistenz, Komponenten, Zustände und die Vollständigkeit der Übergabe im Vordergrund stehen.
Der vereinbarte Leistungsumfang bestimmt, welche Prüfungen dazugehören. Fachliche, rechtliche, regulatorische sowie formale Prüfungen zur Barrierefreiheit oder Konformität sind nicht automatisch Bestandteil eines Projekts.
Festgestellte Abweichungen werden eingeordnet und, soweit sie zum vereinbarten Umfang gehören, vor Übergabe oder Veröffentlichung bearbeitet.
Der Abschluss kann ein freigegebener Designstand, ein Prototyp, eine Übergabe oder ein Launch sein.
Auf Kundenseite hilft es, Feedback zu bündeln und die für fachliche oder geschäftliche Entscheidungen zuständigen Personen rechtzeitig einzubeziehen.
Welche Materialien, Zugänge und Freigaben konkret benötigt werden, wird für das jeweilige Projekt festgelegt.


Nicht jedes Projekt benötigt eine laufende Betreuung. Nach einer Übergabe oder Veröffentlichung kann weiterer Bedarf entstehen, zum Beispiel durch neue Seiten, zusätzliche Anwendungen, Arbeit an Inhalten, gezielte Optimierung oder eine vereinbarte Auswertung des veröffentlichten Systems.
Solche Leistungen werden separat definiert. Auch laufende Optimierung, Tests, Analyse oder Wartung sind nur Bestandteil der Zusammenarbeit, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.

Beschreiben Sie kurz, wo Sie heute stehen, was sich verändern soll und welche Rahmenbedingungen bereits bekannt sind. UXphoria prüft den Kontext und ordnet ein, welcher Projektweg sinnvoll ist und welche Informationen vor einem Angebot noch fehlen.




